Marlfield House, Bauwerk in Irland
Marlfield House ist ein großes Herrenhaus aus der Mitte des 19. Jahrhunderts in Gorey, County Wexford, das als Hotel betrieben wird. Das Gebäude zeichnet sich durch raue Feldsteinmauern auf einer Granitsockelage aus, wobei rote Backsteindetails an den Ecken Akzente setzen, während das Innere mit originalen Holztürrahmen, aufwendigen Stuckdekorationen und klassischen Kaminen, einige aus weißem Marmor, aufwartet.
Das Haus wurde 1852 erbaut und war ursprünglich eine Witwenresidenz des Strafenhauses der Grafen von Courtown, die etwa drei Kilometer entfernt lag. 1866 wurde es von James Thomas Stopford, dem vierten Grafen von Courtown, umgebaut und verbessert.
Das Marlfield House trägt den Namen seiner ursprünglichen Funktion als Nebenresidenz der Familie Courtown, was seine Rolle im irischen Landadel widerspiegelt. Besucher können heute die gepflegten Gärten und Grünanlagen durchstreifen, wo Pfauen, Hühner und Ponys frei herumlaufen und das Leben auf einem historischen Anwesen lebendig machen.
Das Haus liegt etwa eine Stunde südlich von Dublin und ist leicht über die N11-Autobahn zu erreichen, indem man die Ausfahrt zu Courtown nimmt und den Schildern zu Gorey folgt. Besucher finden Wanderwege, Radstrecken und nahegelegene Strände vor, während das weitläufige Gelände mit Teichen und Gärten zum Erkunden einlädt.
Das Hauptgebäude hat eine ungewöhnliche T-Form mit abgerundeten Seiten, die drei Stockwerke haben, während die Vorderseite vier Etagen mit einem hervortretenden Mittelteil aufweist. Dieses asymmetrische Design ist selten bei irischen Landhäusern und gibt dem Gebäude ein unverwechselbares Aussehen, das sich von klassischen symmetrischen Fassaden unterscheidet.
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