Glengowla Mines, Blei- und Silbermine in Oughterard, Irland.
Glengowla Mines ist eine ehemalige Blei- und Silbermine in Oughterard, deren unterirdische Gänge original Abbaugeräte aus dem 19. Jahrhundert enthalten, darunter Leitern, Pumpenstangen, Rohre, Erzkübel und mechanische Flaschenzüge. Die Anlage zeigt die Infrastruktur des Bergbaubetriebs aus dieser Periode.
Die Mine wurde 1851 eröffnet und betrieb bis 1865 den Abbau von wertvollen Mineralien, bevor sie wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten geschlossen wurde. Nach mehr als ein Jahrhundert wurde sie 1999 als Kulturzentrum wieder eröffnet.
Der Ort bewahrt Kiefernholzbalken, die während der Großen Hungersnot mit Auswandererschiffen transportiert wurden, und verbindet so die Bergbaugeschichte mit irischen Migrationsmuster. Diese Verbindung macht den Ort zu einem Ort der Erinnerung an ein schwieriges Kapitel in der irischen Geschichte.
Die Mine liegt etwa 3 Kilometer von Oughterard entfernt an der Straße in Richtung Clifden und ist mit geführten Touren erreichbar. Besucher sollten warme Kleidung mitbringen, da es unter der Erde kühl ist und die Beleuchtung begrenzt sein kann.
Die Kammer enthält grüne und blaue oktaedrische Fluorit-Kristalle neben Dolomit, Quarz und Marmor, was es zu einem wertvollen Ort für die Mineralogie macht. Diese farbigen Kristallformationen sind in der Region ungewöhnlich.
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