Lislaughtin Abbey, Franziskanerkloster in County Kerry, Irland.
Lislaughtin Abbey ist ein Franziskanerkloster in der Grafschaft Kerry, Irland, mit mittelalterlichen Steinruinen, die aus dem 15. Jahrhundert stammen. Das Gebaude verfugt uber eine lange Kirche mit etwa 30 spitzogen Kalksteinfenstern und einen quadratischen Turm, der sich uber dem Chorbogen erhebt.
John O'Connor grundete das Kloster 1478 und benannte es nach dem heiligen Lachtin, der bereits im 7. Jahrhundert das Christentum in die Region gebracht hatte. Dies verbindet die Statte mit einer langen Tradition des religionen Lebens in dieser Gegend.
Die Stätte war über Jahrhunderte ein Ort der religiösen Versammlung und des Gebets für die lokale Gemeinschaft. Heute können Besucher das ruhige Friedhofsgelände erkunden, das zeigt, wie wichtig dieser Ort für die Menschen dieser Gegend war und bleibt.
Die Ruinen befinden sich auf dem Gelande eines aktiven katholischen Friedhofs in der Nahe von Ballylongford und sind uber ortliche Strassen erreichbar. Der Zugang ist einfach, da die Statte offen zuganglich ist und Besuchern ermoglicht, die mittelalterlichen Strukturen aus verschiedenen Winkeln zu erkunden.
Wahrend der Belagerung von Carrigafoyle Castle in den 1580er Jahren begruben Einheimische das kostbare silberne Lislaughtin-Kreuz, um es vor englischen Soldern zu schutzen. Das Kreuz, das 1479 in Auftrag gegeben wurde, zeigt die kunstlerische Qualitat der mittelalterlichen irischen Handwerkstradition und wird heute im Nationalmuseum Irlands aufbewahrt.
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