Johnstown Castle, Neugotisches Schloss in der Grafschaft Wexford, Irland
Johnstown Castle ist eine Burg im Stil der Neugotik in der Grafschaft Wexford mit Merkmalen der viktorianischen Architektur wie Spitzbögen, Steinmauern und aufwendig verzierte Details an mehreren Türmen und Flügeln. Das Anwesen erstreckt sich über Gärten mit zwei Seen und Museumsräumen.
Die Esmonde-Familie gründete die ursprüngliche Burg im 12. Jahrhundert nach ihrer Ankunft in der Grafschaft Wexford während der normannischen Invasion Irlands im Jahr 1169. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Struktur erweitert und umgebaut, bis sie ihre heutige viktorianische Form annahm.
Das auf dem Gelände untergebrachte Landwirtschaftsmuseum zeigt Geräte und Gegenstände, die das Leben auf irischen Bauernhöfen über Generationen hinweg prägen. Besucher können hier sehen, wie Menschen früher arbeiteten und lebten, bevor moderne Maschinen ihren Alltag veränderten.
Das Gelände ist am besten mit eigenem Transport zu erreichen und bietet kostenlose Parkplätze für Besucher. Auf den Wanderwegen rund um die Seen ist bequemes Schuhwerk wichtig, und das Peacock Café bietet eine gute Gelegenheit zur Rast.
Ein unterirdischer Gang von etwa 86 Metern Länge ermöglichte es dem Personal früher, sich zwischen verschiedenen Teilen der Burg zu bewegen, ohne von den Bewohnern oder Gästen gesehen zu werden. Dieser versteckte Weg zeigt, wie die Haushaltsangestellten damals arbeiten und organisiert leben mussten.
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