Ma’alot, Gemischte Stadtgemeinde in Obergaliläa, Israel
Ma'alot-Tarshiha ist eine Stadt in der Nordregion Israels, etwa 20 Kilometer östlich von Nahariya gelegen und auf einer Höhe von etwa 600 Metern erbaut. Das Stadtgebiet erstreckt sich über mehrere Quadratkilometer und verbindet zwei ursprünglich getrennte Siedlungen zu einer modernen Ortschaft mit gemischter Bevölkerung.
Die Stadt entstand 1963 aus der Vereinigung einer jüdischen und einer arabischen Siedlung, wobei die arabische Ortschaft antike römische Wurzeln hatte. Diese Zusammenlegung schuf eine neue Siedlungsform und prägte die städtische Identität für die kommenden Jahrzehnte.
Die Bevölkerung besteht aus jüdischen, muslimischen und christlichen Gemeinden, die nebeneinander leben und die Stadt prägen. Unterschiedliche Traditionen und Feste werden in diesem Raum sichtbar und beeinflussen das alltägliche Leben der Bewohner.
Das Tefen-Industriegebiet in der Nähe bietet über hundert Fabriken und Werkstätten, die das wirtschaftliche Leben der Region prägen. Besucher sollten bedenken, dass die Stadt stark durch Industrie und Gewerbe geprägt ist, daher sollte man zwischen industriellen und Wohnbereichen unterscheiden.
Seit 1992 findet hier jährlich ein internationales Symposium für Steinbildhauerei statt, das die Stadt mit permanenten Kunstinstallationen aus Stein ausstattet. Diese Tradition hat eine wachsende Sammlung von Skulpturen geschaffen, die das Stadtbild prägen.
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