Aschdod, Mediterrane Hafenstadt im Süden Israels
Aschdod ist eine Hafenstadt am Mittelmeer im südlichen Israel, die sich über mehrere Kilometer Küstenlinie erstreckt und durch breite Straßen und Grünflächen gegliedert ist. Die Stadt besteht aus klar abgegrenzten Wohnvierteln, Gewerbegebieten und einem ausgedehnten Hafengelände mit Lagerhallen und Kais.
Die moderne Siedlung entstand in den 1950er-Jahren auf einem weitgehend unbewohnten Küstenstreifen, während archäologische Funde aus der Bronzezeit auf eine frühere Besiedlung hinweisen. Der Hafen wurde in den folgenden Jahrzehnten schrittweise ausgebaut und ist heute einer der wichtigsten Frachtumschlagplätze im östlichen Mittelmeerraum.
Der Name verweist auf eine antike Hafenstadt der Philister, während sich heute Parks, Einkaufszentren und Wohnviertel über weite Flächen zwischen Küste und Hinterland erstrecken. Zahlreiche Synagogen verschiedener Gemeinschaften prägen das Stadtbild und zeugen von der religiösen Vielfalt der Bewohner.
Die meisten öffentlichen Einrichtungen und Geschäfte liegen entlang der Hauptverkehrsachsen, sodass Orientierung in der Stadt meist einfach ist. Badegäste sollten auf ausgeschilderte Zonen achten, da bestimmte Strandabschnitte zu festgelegten Zeiten unterschiedlichen Nutzergruppen vorbehalten sind.
Ein Kunstmuseum in der Nähe des Hafens zeigt Werke zeitgenössischer israelischer Künstler in wechselnden Ausstellungen und bietet Atelierbesuche für interessierte Gäste. Der Yachthafen im Süden beherbergt eine kleine Flotte von Sportbooten und dient zugleich als Ausgangspunkt für Freizeitausflüge auf dem Meer.
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