Karmelgebirge, Gebirgskette im Bezirk Haifa, Israel.
Mount Carmel ist ein Gebirgszug aus Kalkstein entlang der Mittelmeerküste im Norden Israels, der sich über knapp vierzig Kilometer erstreckt. Der höchste Punkt liegt auf 545 Metern (etwa 1790 Fuß) und überblickt die Stadt Haifa sowie das offene Meer.
Die Höhlen dieser Region beherbergten bereits in der Altsteinzeit Menschen, wie Ausgrabungen mit Überresten von Neandertalern und frühen modernen Menschen zeigen. Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Ort mit Propheten, Mönchen und Pilgern in Verbindung gebracht, die hier Zuflucht suchten.
Der Name stammt aus dem Hebräischen und bedeutet "Weinberg Gottes", ein Hinweis auf die dichte Vegetation, die einst die Hänge bedeckte. Pilger verschiedener Religionen besuchen heute die Höhlen und Klöster, wo Gebete gesprochen und Kerzen angezündet werden.
Wanderwege durchziehen den Nationalpark und führen durch schattige Wälder sowie offene Hänge, auf denen Wildtiere zu beobachten sind. Bei der Planung sollte man bedenken, dass die Wege unterschiedlich anspruchsvoll sind und festes Schuhwerk nötig ist.
Die Kalksteinhöhlen beherbergen eine ungewöhnliche Mischung aus Eichen, Kiefern, Oliven und Lorbeerbäumen, die in unterschiedlichen Höhenlagen wachsen. Manche Pflanzen blühen hier fast das ganze Jahr über und ziehen Vögel an, die sonst in anderen Teilen der Levante selten sind.
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