Nesher Mandatory Post Office, Bauhaus Postamt in Nesher, Israel
Das Nesher Mandatory Post Office ist ein Gebäude an der HaRakafot 1 mit klaren Linien und geometrischen Formen des Bauhausstils. Die funktionale Struktur verbindet einfache Fassaden mit praktischen Innenräumen für Postdienste und weitere Services.
Die Zementfabrik Nesher errichtete das Postamt Mitte der 1930er-Jahre als feste Filiale für das Barackenviertel, das Werk und den Kibbuz Yagur; sein Poststempel lautete „Nesher Yagur“. Als einziges festes Gebäude südlich der Straße Haifa–Nazareth diente es bis zum 24. April 1948 als Sammelpunkt des Verkehrs, mit einem Wachposten auf dem Dach. Am 29. Oktober 1957 kam ein dritter Stempel in Gebrauch. Nach einem Brandanschlag am 20. Januar 2001 wurde die Filiale geschlossen und am 30. September 2002 an die Zementfabrik zurückgegeben.
Das Postamt hieß Nesher-Yagur, und sein Poststempel trug diesen Namen; am 29. Oktober 1957 ersetzte ein dritter Stempel die früheren Stempel „Nesher Yagur-1“ und „Nesher Yagur-2“. Am Gebäude stand eine rote Telefonzelle des Typs K6, ein 1935 zum silbernen Thronjubiläum Georgs V. entworfenes Modell, und links neben der Eingangstür war ein roter Briefkasten angebracht.
Das Gebäude liegt am Nordwestrand des alten Steinbruchs von Nesher, am Nordende von Givat HaEmdot, und wird nicht genutzt: Am 30. September 2002 ging es an die Zementfirma Nesher zurück und ist seither dem Verfall überlassen. Die Arbeiten an der Straße 752 hoben die Umgebung um etwa 1,5 m an, bedeckten die fünf ursprünglichen Eingangsstufen und schnitten das Haus vom Gehweg ab; für Fußgänger und Rollstuhlfahrer ist es nicht zugänglich.
Das Postamt schloss im Januar 2001 nach einem Einbruch und Brand, dessen Schaden auf 30.000 Schekel geschätzt wurde. Am 30. September 2002 ging das Gebäude an Nesher Cement zurück und steht seither leer, obwohl es als „historisches Postgebäude“ auf der Denkmalliste von Nesher steht.
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