Aschkelon, Küstenstadt im Südbezirk, Israel
Ashkelon ist eine Stadt an der Mittelmeerküste im südlichen Israel, die sich entlang sandiger Strände und Klippen erstreckt. Die Wohnviertel wechseln sich mit grünen Parks, einem Jachthafen und offenen Flächen ab, wo antike Reste zwischen modernen Gebäuden sichtbar werden.
Die Siedlung entstand bereits in der Jungsteinzeit und wuchs zu einem wichtigen Hafen der Kanaaniter, Philister und später der Römer heran. Im Mittelalter errichteten die Kreuzfahrer hier Festungen, bevor der Ort im 13. Jahrhundert aufgegeben wurde und erst im 20. Jahrhundert wieder besiedelt wurde.
Die Stadt liegt an den alten Handelsrouten zwischen Afrika und Asien und diente über Jahrtausende als Tor zwischen verschiedenen Welten. Heute leben hier Menschen aus mehr als 100 Ländern, die dem Ort eine mediterrane Atmosphäre mit nahöstlichen Einflüssen verleihen.
Die beste Zeit für einen Besuch sind Frühling und Herbst, wenn die Temperaturen angenehmer sind als in den heißen Sommermonaten. Der Zugang zu den meisten Stränden und öffentlichen Bereichen ist frei, während für die archäologischen Stätten Eintritt gezahlt werden muss.
Archäologen entdeckten hier einen Friedhof aus persischer Zeit mit mehr als tausend sorgfältig bestatteten Hunden, was auf besondere Rituale hindeutet. Die meisten Tiere waren jung und scheinen ohne Gewalteinwirkung gestorben zu sein, was Fragen über ihre Rolle in der damaligen Gesellschaft aufwirft.
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