Dekel, Landwirtschaftlicher Moschaw im Regionalverband Eshkol, Israel
Dekel ist eine Agrargenossenschaft in der Eshkol-Regionalverwaltung, die in der Nähe der ägyptisch-israelischen Grenze in der Negev-Wüste liegt. Die Siedlung besteht aus privaten Wohnhäusern und gemeinsamen Feldern, die von den Einwohnern bewirtschaftet werden.
Die Siedlung wurde 1982 von der Jüdischen Agentur gegründet, etwa 26 Jahre nachdem an diesem Ort ein früheres militärisches Außenposten aufgegeben worden war. Der ursprüngliche Außenposten war 1956 während der Suez-Krise evakuiert worden.
Die Bewohner teilen eine landwirtschaftliche Lebensweise, bei der gemeinsame Feldarbeit und Ernteerträge den Alltag prägen. Die Zusammenarbeit in der Landwirtschaft schafft ein starkes Gefühl der Gemeinschaft, das bis heute die Identität des Ortes bestimmt.
Besucher können mit Bussen der Firma Dan BaDarom von größeren Städten wie Tel Aviv und Beerscheba anreisen. Die Straßenverbindungen sind gut ausgebaut, aber es wird empfohlen, sich vorher über Fahrtzeiten zu informieren, da die Häufigkeit der Fahrten je nach Jahreszeit unterschiedlich sein kann.
Die Höhenlage von etwa 106 Metern macht die Landwirtschaft in dieser Wüstenregion zu einer besonderen Herausforderung, da der Boden sehr trocken ist. Die Bewohner haben Anbaumethoden entwickelt, die speziell für diese extremen Bedingungen geeignet sind.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.