Sulfur Quarry of Be'eri, Schwefelsteinbruch im Regionalrat Eschkol, Israel.
Der Sulfat-Steinbruch von Be'eri ist ein ehemaliger Bergbaustandort in der westlichen Negev-Landschaft mit freigelegten Mineralablagerungen und Überresten von Abbauanlagen. Die Baustelle zeigt deutlich die Spuren von Extraktionsarbeiten mit sichtbaren Grubeneingängen und zerfallenden Bauwerken aus der Industriezeit.
Ein britischer Mandatsbeamter entdeckte 1929 beträchtliche Schwefelablagerungen, was zur Gründung der Palestine Sulfur Quarries Ltd im Jahr 1930 führte. Der Betrieb des Steinbruchs war ein früher Versuch, natürliche Mineralressourcen unter britischer Verwaltung in Palästina zu nutzen.
Die Stätte repräsentiert Israels frühe Industrieentwicklung und zeigt den Wandel vom Bergbau zur Verteilung landwirtschaftlicher Ressourcen.
Der Steinbruch liegt in einem abgelegenen Gebiet und sollte mit angemessenem Schuhwerk und Vorsicht besucht werden, da Grubenlöcher und Trümmer gefährlich sein können. Eine vorherige Erkundigung bei lokalen Behörden über Zugänglichkeit und mögliche Einschränkungen ist ratsam, um unerwartete Hindernisse zu vermeiden.
Der Steinbruch produzierte etwa 880 Tonnen Schwefel, das zunächst für militärische Zwecke vorgesehen war, aber später für landwirtschaftliche Exporte nach Ägypten, Türkei und Griechenland umgeleitet wurde. Diese unerwartete Umwandlung von militärischer zu ziviler Nutzung zeigt, wie lokale Ressourcen den sich ändernden wirtschaftlichen Prioritäten angepasst wurden.
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