Ibn Uthman Mosque, Mamlucken-Moschee in Gaza, Palästina
Die Ibn-Uthman-Moschee ist ein Gebetshaus im Mamluk-Stil in der Altstadt von Gaza. Das Bauwerk verfügt über einen zentralen Innenhof mit Säulenhallen, auf denen Marmordekorationen und aufwendige Steinarbeiten zu sehen sind.
Ein Gelehrter aus Nablus namens Ahmad ibn Muhammad ibn Uthman ließ das Gebäude in den 1430er Jahren während der Burji-Mamluk-Zeit errichten. Die Moschee war einmal ein wichtiger Ort für Verwaltung und Gebet und zeigt die Bedeutung, die die Stadt damals in der Region hatte.
Die Moschee dient seit Jahrhunderten als wichtiger Ort für das Gebet und die Versammlung der Gemeinde in Gaza. Sie zeigt den Einfluss der Mamluk-Zeit in ihrer Architektur und Gestaltung, die bis heute in den Steinen sichtbar ist.
Das Gebäude mit seinen spitzen Bögen und Kreuzgewölben liegt in der Nähe des Stadtzentrum und ist leicht zu Fuß zu erreichen. Der Innenhof bietet Schutz vor Hitze und Wind, besonders wichtig in den wärmeren Monaten.
Eine Inschrift aus dem Jahr 1450 vom Sultans Jaqmaq ist an der Innenseite des Gebäudes sichtbar und zeigt seine Rolle in der damaligen Verwaltung. Diese historische Markierung macht die Moschee zu einem seltenen Beispiel für Verwaltungsdokumente, die in Steinform bewahrt wurden.
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