Hatikva Quarter, Arbeiterviertel im Südosten von Tel Aviv, Israel
Das Hatikva-Viertel ist eine Arbeitergegend im Südosten von Tel Aviv mit Wohngebäuden, kleinen Läden und dem großen Freiluft-Hatikva-Markt. Der Markt bietet frische Produkte, Gewürze und Kleidung, die von Händlern aus der Gegend verkauft werden.
Das Viertel wurde 1935 gegründet und nach einem 1853 gegründeten Bauernhof benannt, der später von jemenitischen jüdischen Familien besiedelt wurde. Die Gegend entwickelte sich zu einem Zentrum für diese Gemeinschaft und ihre Nachkommen.
Das Viertel war lange Zeit Heimat von Künstlern und Musikern, die hier ihre Karrieren begannen und die lokale Kultur prägten. Die Nachbarschaft behielt ihren Charakter als Ort für künstlerische Kreativität und bleibt für viele ein Symbol dieser künstlerischen Wurzeln.
Das Viertel ist mit dem Zentrum Tel Avivs durch mehrere Buslinien verbunden, und der Bahnhof Tel Aviv HaHagana in der Nähe bietet Zugang zur Küsteneisenbahn. Besucher sollten bedenken, dass der Markt zu bestimmten Tageszeiten am lebendigsten ist und der Gegend ein lokales, authentisches Gefühl bewahrt.
Während des Golfkriegs 1991 schlug eine Scud-Rakete auf einen Schutzraum vor dem Beit Dani ein, aber ein fehlerhaftes Schloss hinderte die Bewohner am Betreten. Dies rettete vielen Menschen das Leben in einem dramatischen Moment der Geschichte des Viertels.
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