Sdei Hemed, Landwirtschaftlicher Moshav im Regionalrat Drom HaSharon, Israel
Sdei Hemed ist eine landwirtschaftliche Siedlung in der zentralen Region Israels, die sich über mehrere hundert Hektar erstreckt. Die Gemeinde besteht aus etwa 1000 Einwohnern, die hauptsächlich in der Landwirtschaft tätig sind und in einem organisierten Genossenschaftssystem zusammenleben.
Die Siedlung wurde 1952 gegründet als Teil einer Bewegung zur Verlagerung städtischer Bevölkerung in ländliche Gebiete. Dies war ein wichtiger Schritt in der Entwicklung des ländlichen Raums in Israel in der Nachkriegszeit.
Der Name stammt aus dem Buch Jesaja und bedeutet "Angenehme Felder", was die landwirtschaftliche Ausrichtung der Siedlung widerspiegelt. Die Bewohner bewirtschaften das Land nach traditionellen Grundsätzen der Genossenschaftslandwirtschaft, die bis heute das tägliche Leben prägt.
Der Ort liegt auf niedriger Höhe und ist über lokale Straßen mit den umliegenden Gemeinden verbunden. Die nächstgelegene größere Stadt ist Kfar Saba, die auf einfache Wege erreichbar ist.
Die Siedlung ist Mitglied der Moshavim-Bewegung, die ein besonderes Modell der Genossenschaftslandwirtschaft vertritt, das sich von Kibbutzim unterscheidet. Dieses System ermöglicht Bauern, ihr Land individuell zu bewirtschaften und gleichzeitig von gemeinsamen Ressourcen und Vermarktung zu profitieren.
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