Geula, Orthodoxes jüdisches Viertel im Zentrum von Jerusalem, Israel
Geula ist ein Wohnviertel im Zentrum Jerusalems mit engen Straßen, in denen religiöse Schulen, Gebetshäuser und kleine Läden dicht beieinander liegen. Die Malkhei Yisrael Straße ist das Herz des Viertels und zieht sich durch das Gebiet mit Geschäften für religiöse Gegenstände, religiöse Bücher, traditionelle Kleidung und jüdische Waren.
Das Viertel entstand in den 1920er Jahren als eines der ersten Wohngebiete außerhalb der Altstadt-Mauern. Seine Gründung war mit der früheren Arbeit des britischen Konsuls James Finn verbunden, der bereits in der Mitte des 19. Jahrhunderts religiöse Institutionen in der Stadt unterstützte.
Im Viertel sprechen viele Menschen Jiddisch und Hebräisch, und Sie werden rabbinische Schulen und Gebetshäuser an fast jeder Ecke finden. Das Straßenbild wird geprägt durch schwarze Anzüge und Hüte bei Männern sowie lange Röcke und bedeckte Arme bei Frauen, was den Alltag hier prägt.
Besucher sollten lange Kleidung tragen, die Schultern und Knie bedeckt, besonders auf der Malkhei Yisrael Straße und in der Nähe von Gebetshäusern. Am Shabbat von Freitag bei Sonnenuntergang bis Samstagabend sollte man sich Autos sparen und elektronische Geräte meiden, da viele Menschen die religiösen Ruhetage einhalten.
Die Gur-Jeschiwa im Viertel betreibt ein Lernhaus, das Platz für etwa zehntausend Menschen bietet und eine der größten religiösen Bildungseinrichtungen der Stadt ist. Diese Schule ist ein wichtiger Anziehungspunkt für religiöse Studenten aus der ganzen Welt, die hierher kommen, um heilige Texte zu studieren.
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