Nabi Saeen Mosque, Islamische Gebetsstätte in Nazareth, Israel.
Die Nabi-Saeen-Moschee ist ein zweistöckiger Steinbau in Trapezform, 20 Meter lang und an der Basis 20 Meter breit, auf dem Nabi-Saeen-Hügel auf 487 Metern Höhe. Ihre nördliche Straßenfront trägt einen achteckigen Minarettbalkon mit vier Fenstern um den hohen Turm und einer scharfen grauen Spitze. Das zweite Stockwerk ist hellgrün gestrichen und hat fünf Bögen über kleinen runden Fenstern; die Fassade ist in sieben Teile gegliedert, mit sieben Paaren schmaler grüner Säulen im Erdgeschoss.
Die Moschee diente zunächst als Gebetsraum osmanischer Soldaten; ihr Name geht wohl auf „al-sa'in“ (die zur Gebetsstätte Eilenden) zurück. 1989 wurde sie von einem lokalen Komitee unter Hajj Ahmad Hammouda al-Za'bi restauriert und um ein zweites Stockwerk mit Erweiterung ergänzt. Das Minarett wurde 2009 erhöht und ist seither das höchste Minarett und die höchste Moschee Nazareths.
Die Moschee prägt das Stadtbild Nazareths mit ihrem achteckigen Minarett und spiegelt die islamische Präsenz in der Stadt wider. Sie dient als Gebetsort für die lokale muslimische Gemeinde und ist ein lebendiger Teil des religiösen Lebens in der Altstadt.
Die Moschee befindet sich in der Nähe des Klosters der Salesianer und ist von der Altstadt aus leicht zu erreichen. Der Hügel erfordert etwas Anstrengung beim Aufstieg, bietet aber bei gutem Wetter Ausblicke auf die Umgebung.
Der Name der Moschee soll eine Verfälschung von „al-Sa'in“ (die Suchenden) sein, womit türkische Soldaten der osmanischen Zeit gemeint waren, die den Ort als Gebetsraum nutzten. Das Gebäude wurde 1989 von einem örtlichen Komitee unter Leitung von Hajj Ahmad Hammouda al-Za'bi (Abu Nawaf) restauriert.
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