Tell Qasile, Archäologische Stätte im Bezirk Tel Aviv, Israel
Tell Qasile ist eine archäologische Stätte im Tel Aviv-Distrikt, die mehrere übereinander liegende Tempel und Wohnviertel entlang des Yarkon-Flusses zeigt. Das Gelände befindet sich innerhalb des Eretz-Israel-Museums und ermöglicht Besuchern, die Überreste verschiedener Epochen an einem Ort zu erforschen.
Die Stätte wurde im 12. Jahrhundert v.Chr. von Philistern als Hafenstadt gegründet und war 1948 das erste von Israel ausgegrabene archäologische Projekt. Diese frühe Ausgrabung markierte den Beginn systematischer archäologischer Forschung im Land.
Der heilige Bereich zeigt Tempel aus Lehmziegeln mit vielen Opfergefäßen und religiösen Objekten, die Einblick in alte Glaubenspraktiken geben. Besucher können heute noch die Überreste dieser Räume sehen und verstehen, wie Menschen hier ihre Götter verehrten.
Die Ausgrabungen liegen innerhalb eines Museums, daher ist ein Museumsbesuch erforderlich, um die Überreste zu sehen. Es ist sinnvoll, Zeit für beide Bereiche einzuplanen und bequeme Schuhe zu tragen, da das Gelände uneben ist.
Zwei bedeutende Ostraka, antike Tonscherben mit hebräischen Inschriften, die als Versandpapiere dienten, wurden in den Jahren 1945 bis 1946 an der Stelle entdeckt. Diese Fragmente sind seltene Beispiele schriftlicher Überlieferungen aus dieser frühen Zeit.
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