Hassan-Bek-Moschee, Osmanische Moschee im Manshiah-Viertel, Tel Aviv, Israel
Die Hassan-Bek-Moschee ist eine islamische Moschee an der Ha'Yarkon Street in Tel Aviv, direkt zwischen dem Mittelmeer und modernen Stadtgebäuden gelegen. Die Fassaden bestehen aus weißem Kalkstein mit schmalen Pfeilern, und das Gebäude ist von der Strandpromenade aus gut sichtbar.
Die Moschee wurde 1916 unter dem osmanischen Gouverneur Hassan Bek erbaut und markierte damals die nördliche Grenze zwischen Jaffa und dem entstehenden Tel Aviv. Das Minarett wurde nach dem israelischen Unabhängigkeitskrieg abgerissen und erst Jahrzehnte später mit Unterstützung aus Jordanien und Saudi-Arabien wieder aufgebaut.
Die Moschee ist ein aktiver Gebetsort für die muslimische Gemeinschaft aus Jaffa, die täglich hierherkommt, um ihre religiösen Pflichten zu erfüllen. Man kann Gläubige ankommen und gehen sehen, was dem Gebäude auch inmitten einer modernen Stadt ein lebendiges religiöses Leben gibt.
Die Moschee liegt an der Ha'Yarkon Street und ist gut zu Fuß vom Stadtstrand aus erreichbar. Wer das Gebäude besichtigen möchte, sollte außerhalb der Gebetszeiten kommen und bedeckte Kleidung mitbringen.
Der heutige Glockenturm ist deutlich höher als das Original, da er nach dem Wiederaufbau auf etwa das Doppelte seiner ursprünglichen Höhe gewachsen ist. Das macht ihn zu einem der auffälligsten Minarette an der israelischen Küste, obwohl das Gebäude selbst relativ klein ist.
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