Me'a Sche'arim, Orthodoxes jüdisches Viertel in Jerusalem, Israel
Mea Shearim ist ein Wohnviertel in Jerusalem mit engen Gassen, religiösen Buchhandlungen, koscheren Läden und traditionellen jüdischen Einrichtungen. Das Gebiet wird von einer orthodox-jüdischen Bevölkerung bewohnt, die religiöse Regeln streng befolgt.
Das Viertel wurde 1874 gegründet, als 100 jüdische Familien aus der Altstadt zuzogen und eine neue Siedlung mit Mauern und Toren schufen. Diese Struktur ermöglichte es der Gemeinde, ihre Traditionen über Generationen hinweg zu bewahren.
Die Bewohner sprechen im Alltag Jiddisch und folgen strikten religiösen Regeln, die das Leben im Viertel prägen. Man sieht überall Hinweise auf diese traditionelle Lebensweise, von der Kleidung bis zu den täglichen Routinen.
Besucher sollten sich angemessen kleiden: lange Ärmel und lange Röcke für Frauen sind erforderlich, und das Fotografieren ist nicht gestattet. Es ist auch ratsam, respektvoll und diskret zu bleiben, da dies ein religiöser Wohnbereich ist.
An den Wänden findet man Pashkvilim, handgemalte Poster auf Jiddisch und Hebräisch, die lokale Nachrichten und Ankündigungen verbreiten. Diese Plakate sind die wichtigste Informationsquelle der Gemeinde und zeugen von einer einzigartigen Form der Nachrichtenübermittlung.
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