Museum on the Seam, Sozialpolitisches Museum für zeitgenössische Kunst zwischen Ost- und West-Jerusalem, Israel.
Das Museum an der Nahtstelle verbindet zeitgenössische Kunst mit gesellschaftlichen Themen in einem neoklassizistischen Gebäude aus den 1930er Jahren. Das Haus zeigt seinen konstruktiven Aufbau mit Ausstellungsräumen, die verschiedene künstlerische Medien und Positionen präsentieren.
Das Gebäude war ursprünglich eine Wohnresidenz und wurde während des Krieges von 1948 zu einem Militärposten umfunktioniert. Es öffnete 1999 als Museum und dokumentiert durch seine baulichen Spuren die Ereignisse dieser Zeit.
Das Museum zeigt Werke von Künstlern, die sich mit Menschenrechten, sozialer Gerechtigkeit und politischen Fragen befassen. Die Ausstellungen nutzen verschiedene künstlerische Ausdrucksformen, um aktuelle gesellschaftliche Debatten zu reflektieren.
Das Museum liegt an der Chel Handasa Straße in der Nähe der historischen Grenzlinie zwischen den Stadtteilen. Die Öffnungszeiten variieren je nach Tag, daher ist es ratsam, vorab zu prüfen, bevor man einen Besuch plant.
Das Gebäude trägt bis heute Einschusslöcher und Beschädigungen aus dem Jahr 1967 an seinen Wänden. Diese sichtbaren Spuren sind nicht restauriert worden und dienen als stille Zeugen der Geschichte, die das Haus durchlebt hat.
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