Orienthaus, Palästinensisches politisches Zentrum in Ost-Jerusalem, Israel
Das Orient House ist ein dreistöckiges Steingebäude mit Merkmalen der Jerusalemer Architektur aus dem späten 19. Jahrhundert. Seine Strukturen zeigen charakteristische Bauelemente dieser Zeit mit dicken Mauern und traditionellen Fensteranordnungen.
Das Gebäude wurde 1897 von Ismail Musa Al-Husseini erbaut und empfing hochrangige internationale Besucher wie Kaiser Wilhelm II. im Jahr 1898 und Kaiser Haile Selassie von Äthiopien im Jahr 1936. Diese Besuche zeigen seine Bedeutung als wichtiger Treffpunkt in der Region.
Das Gebäude war Sitz der Arabischen Studiengesellschaft, die sich zu einer der größten Forschungseinrichtungen in den Palästinensischen Gebieten entwickelte. Dort arbeiteten Fachleute an Fragen zur Geschichte und Gesellschaft der Region.
Das Gebäude ist seit 2001 der Öffentlichkeit nicht zugänglich und kann nur von außen besichtigt werden. Besucher können die äußere Architektur und die Lage im Stadtteil fotografieren und erkunden.
Zwischen 1948 und 1950 diente das Gebäude als Hauptsitz der Vereinten Nationen Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge. Dies war eine kurze, aber wichtige Phase seiner Geschichte als internationales Koordinationszentrum.
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