Museum der Israelischen Luftwaffe, Militärluftfahrtmuseum in Be'er Sheva, Israel.
Das Museum der Israelischen Luftwaffe liegt neben dem Luftwaffenstützpunkt Hatzerim in der Negev-Wüste westlich von Be'er Sheva. Der lange, niedrige Bau hat eine helle Fassade und ein dunkleres Dachband, mit einer breiten, offenen hangarartigen Bucht hinter Säulen; links davon erhebt sich ein höherer Block mit dünnem vorspringendem Dachrand. Die Flugzeuge stehen auf dem gepflasterten Vorfeld davor.
Das Museum wurde 1985 gegründet und öffnete 1991 für Besucher als zentrale Stätte zur Dokumentation der israelischen Luftfahrtgeschichte. Es entstand unter der Leitung von Brigadier General Yaakov Turner und entwickelte sich zu einem bedeutenden Archiv von Luftfahrzeugen aus verschiedenen Zeitperioden.
Das Museum wird von aktiven Soldaten der israelischen Luftwaffe betreut; zu Pessach und am Unabhängigkeitstag werden aktive Maschinen wie F-15I Ra'am, F-16I Sufa und AH-64 Apache ausgestellt, begleitet von Überflügen und Angeboten für Kinder. Luftfahrtfreunde kritisieren, dass Flugzeuge in Anstrichen gezeigt werden, die sie nie trugen.
Das Museum liegt in Be'er Sheva und ist leicht mit dem Auto erreichbar, mit ausreichend Parkplätzen vor Ort. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da sowohl Außen- als auch Innenbereiche zu erkunden sind und es wenig Schattenplätze gibt.
Die ausgestellte MiG-21 mit der Nummer 007 trägt die Lackierung der bei der Operation Diamond aus dem Irak geschmuggelten Maschine, nicht die eines Flugs von 1966. Zu den Teilresten gehört das Heck einer syrischen MiG-17, die 1966 über dem See Genezareth abgeschossen wurde.
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