Karmelitenkloster Stella Maris, Karmeliterkloster auf dem Berg Karmel, Haifa, Israel
Das Kloster Stella Maris ist ein karmelitisches Kloster aus weißem Kalkstein auf dem nordwestlichen Gipfel des Karmelgebirges in Haifa. Die Anlage zeigt eine dreigeschossige Festungsstruktur mit kleinen Fenstern, die einst der Verteidigung dienten.
Die Karmeliter ließen sich 1192 nach dem Dritten Kreuzzug auf dem Karmelberg nieder und bewohnten zunächst Höhlen im Wadi Siah-Tal. Im Laufe der Jahrhunderte bauten sie ihre Niederlassung zu der heutigen Klosteranlage aus.
Das Herzstück der Anlage zeigt eine Marmorstatue der Madonna mit Kind, während die Reliefs in den Ecken wichtige Gestalten der karmelitischen Ordensgeschichte darstellen. Besucher erleben hier die stille Andacht und die Rückzugsorte, die den Mönchen seit Jahrhunderten dienen.
Der Zugang ist täglich von 8:30 bis 12:00 Uhr und von 15:00 bis 18:00 Uhr möglich, der Eintritt ist frei. Das Gelände ist vollständig barrierefrei und für alle Besucher gut zugänglich.
Im Untergeschoss befindet sich eine Grabkammer, in der Mönche ursprünglich beigesetzt wurden, bevor ihre Gebeine in einen kleineren Raum innerhalb des Komplexes überführt wurden. Dieser Ort bleibt ein stiller Zeuge der frühen Ordensgemeinschaft auf dem Berg.
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