Ritterhallen, Mittelalterliches Festungsmuseum in Altstadt, Akko, Israel
Die Halle der Kreuzfahrer-Ritter ist ein Museumskomplex unter den Straßen der Altstadt, der aus massiven Steinbauten mit gewölbten Decken besteht. Das Gebäude nimmt großflächige unterirdische Räume ein, die zeigen, wie dieser Ort einst als Hochburg strukturiert war.
Im 12. Jahrhundert errichtete der Orden der Johanniter diese Festung als Verwaltungszentrum während der Kreuzzugszeit. Der Ort wurde nach der Eroberung durch die Mameluken 1291 umgebaut und später von anderen Mächten genutzt.
Der Name stammt von den Johannitern, einem Ritterorden, der hier sein Hauptquartier hatte und die Räume als Versammlungsorte nutzten. Wenn man durch die Hallen geht, sieht man noch heute die Steinmetzarbeiten und Symbole, die das Leben dieser Gemeinschaft zeigen.
Die Zugänge sind durch moderne Treppen und Wege gekennzeichnet, die das Navigieren in den unterirdischen Bereichen einfach machen. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen und Zeit für das Erkunden der Räume einzuplanen.
Unter dem Museum verlaufen Tunnel, die den Speisesaal mit einer Krypta unter einer Kirche verbinden und mittelalterliche Grabsteine zeigen. Diese unterirdischen Wege verbunden verschiedene Teile der Festung und ermöglichten Bewegungen, die für die damalige Bevölkerung verborgen blieben.
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