Denmark Square Memorial, Holocaust-Gedenkstätte in Beit HaKerem, Israel.
Das Denkmal auf dem Denmark Square (Kikar Denya), dem zentralen Platz des Jerusalemer Viertels Beit HaKerem, steht an der Kreuzung von Herzl-Boulevard, Beit-HaKerem-Straße und HaArazim-Straße. Die Arbeit von Rolf (Ruda) Reilinger ist wie ein Schiff gemeißelt, das auf einem Meer voller Felsen und Untiefen fährt, aus dicken dunkelgrauen bis schwarzen Planken und Blöcken. Unten liegen lange kantige Balken fast waagerecht, kreuzen sich und reichen nach links und rechts, darüber steigen rechteckige Platten auf und verzahnen sich zu einer gezackten, asymmetrischen Masse, die nahe der Mitte gipfelt. Die matte, leicht strukturierte Oberfläche ruht direkt auf hellen quadratischen Bodenplatten.
Das Denkmal erinnert an die dänische Widerstandsbewegung, die zwischen 1943 und 1944 über 7.000 Juden nach Schweden brachte. Diese Rettungsaktion war eine der erfolgreichsten humanitären Missionen während der Nazi-Besatzung.
Der Platz heißt Dania, der hebräische Name Dänemarks, als Ehrung für die Rettung der dänischen Juden durch das dänische Volk während des Holocaust. Schilder neben dem Denkmal erzählen diese Geschichte in fünf Sprachen – Hebräisch, Arabisch, Englisch, Dänisch und Schwedisch – und berichten auch von der Aufnahme der Geretteten in Schweden.
Der Platz liegt an der Kreuzung des Herzl-Boulevards mit der Beit-HaKerem- und der HaArzim-Straße, neben der 2011 eröffneten Haltestelle der Stadtbahn. Eine Fußgängerunterführung, bei ihrer Eröffnung 1969 die erste ihrer Art in Jerusalem, verbindet den Platz mit der anderen Seite des Herzl-Boulevards. Ein Teil der gepflasterten Fläche ist als Garten bepflanzt, bei der Renovierung 2019 kamen Sitzbänke hinzu.
Das Denkmal stammt vom Bildhauer Rolf (Ruda) Reilinger und zeigt ein Schiff, das zwischen Felsen und Untiefen fährt. Tafeln daneben erzählen die Rettung in fünf Sprachen: Hebräisch, Arabisch, Englisch, Dänisch und Schwedisch. Im Juli 2019 wurde der Platz für 2,5 Millionen Schekel saniert; die Arbeiten umfassten auch die Erhaltung des Denkmals.
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