Ein Lavan, Natürliche Quelle im Bezirk Jerusalem, Israel
Ein Lavan ist eine Schichtquelle im Lavan-Rücken des Judäischen Berglands, etwa 1 km südlich des Moshav Aminadav und über dem Nordufer des Nahal Refaim. Das Wasser tritt aus einem in den Fels gehauenen Stollen aus und speist zwei Becken, ein flaches und eines von bis zu etwa 160 cm Tiefe. Feigen-, Walnuss-, Mandel-, Johannisbrot-, Oliven-, Kreuzdorn-, Terebinthen- und Maulbeerbäume umgeben die Quelle.
Die Gegend zeigt Spuren von Besiedlung vom Eisenzeitalter bis zur britischen Mandatszeit, erkennbar an ausgegrabenen Landwirtschaftsterrassen und historischen Wasserbauwerken. Diese Hinweise auf längerfristige menschliche Nutzung verdeutlichen die antike Bedeutung des Wassers in dieser Region.
Der Name der Quelle stammt von der weißen Farbe der Felsen des Lavan-Rückens, aus dem sie entspringt. Ihre Haine aus Feigen-, Walnuss-, Mandel-, Johannisbrot-, Oliven- und Maulbeerbäumen gehörten zu den Anbauflächen des palästinensischen Dorfes al-Walaja, dessen Bewohner es nach der Eroberung am 21. Oktober 1948 während der Operation Jekev verließen.
Der Ort ist mit dem Auto erreichbar und verfügt über Parkplätze für Besucher vor Ort. Von hier aus können Wanderer auch benachbarte Quellen und Naturplätze auf ausgezeichneten Fußwegen erreichen.
Der Name der Quelle stammt von der weißen Farbe der Felsen des Lavan-Rückens, aus denen sie austritt. Ein 1,5 km langer befestigter Weg vom Parkplatz des Biblischen Zoos heißt Derech Nadav nach Nadav Elad, einem gefallenen Pionier der Fallschirmjäger aus Hebron; seine Familie und Einheit halfen bei der Wiederherstellung. Der Israel-Trail und ein 2,1 km langer Radtunnel, Minheret Kerem, führen hier vorbei.
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