The Valley of the Communities, Holocaust-Gedenkstätte in Yad Vashem, Israel.
Das Tal der Gemeinschaften erstreckt sich über ein großes Gelände mit natürlichem Felsenuntergrund und massiven Steinwänden, in die über 5000 Gemeindennamen eingraviert sind. Schmale Pfade führen Besucher durch ein Labyrinth aus Steinen, das wie ein begehbares Archiv wirkt.
Das Denkmal wurde 1992 entworfen, um an jüdische Gemeinschaften zu erinnern, die über Jahrhunderte hinweg existierten, bevor sie während des Holocausts zerstört wurden. Die Gestaltung durch zwei Architekten zielte darauf ab, diese Auslöschung sichtbar und greifbar zu machen.
Die Anordnung der Steintafeln folgt dem geografischen Muster jüdischer Siedlungen vor dem Zweiten Weltkrieg und zeigt, wo diese Gemeinschaften in Europa und Nordafrika verbreitet waren. Besucher gehen zwischen den Wänden hindurch und erkennen dabei die räumliche Verteilung dieser verschwundenen Welten.
Das Tal ist Teil des Yad-Vashem-Komplexes und kann bei einem Besuch des Museums erkundet werden. Besucher sollten bequemes Schuhwerk tragen, da es notwendig ist, zwischen den Steinen auf unebenem Gelände zu gehen.
Die eingraviersten Namen sind nicht die von Einzelpersonen, sondern von ganzen Gemeinden, die jeweils ihre eigenen Traditionen, Institutionen und Lebensweisen hatten. Dies macht jeden Namen zu einem Symbol für tausende von Menschen und ihre zerstörten Leben.
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