Montfort, Kreuzfahrerburg im Nordbezirk, Israel
Montfort Castle ist eine Kreuzfahrerburg auf einem steilen Felsgrat über dem Kziv-Tal, deren Steinmauern sich entlang der natürlichen Hanglage erstrecken. Die Anlage besteht aus Außenbefestigungen, einem inneren Bergfried und Gebäuden mit religiöser Funktion.
Die Burg wurde 1228 erbaut und diente den Deutschrittern als Hauptquartier, bis sie 1271 unter Sultan Baibars erobert wurde. Nach dieser Eroberung endete die Nutzung als Festungsanlage durch die Kreuzfahrer.
Die Burganlage zeigt Merkmale der französischen und deutschen Befestigungsbauweise ihrer Zeit, sichtbar in den unterschiedlich gestalteten Außenmauern und dem zentralen Bergfried. Besucher erkennen diese Baustile in den Überresten der Wehrgebäude und der Kapelle.
Die Ruinen verbinden sich mit einem Wanderweg durch das Kziv-Naturschutzgebiet, für den man stabiles Schuhwerk braucht und mehrere Stunden Zeit einplanen sollte. Die Wanderung ist nicht leicht, erfordert aber keine speziellen Ausrüstungen.
Archäologische Ausgrabungen brachten Fragmente von mittelalterlichen Glasmalereien, Rüstungsteile und Waffen ans Licht, die später ins New Yorker Metropolitan Museum gelangten. Diese Funde aus einer Expedition von 1926 zeigen das tägliche Leben der Bewohner.
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