The man in the wall, Reliefplastik im Nahal Kziv, Israel
Der Mann in der Wand ist ein Relief einer männlichen Figur, wahrscheinlich eines römischen Soldaten, das im hellenistischen Stil in eine Felswand etwa 3 Meter rechts vom Eingang der Tempelhöhle (Al-Jalila-Höhle) gemeißelt ist, am steilen Nordhang über dem Nahal Kziv, rund zwei Kilometer westlich von Abirim. Die Figur ist etwa 1,5 Meter hoch, trägt ein über einen Arm drapiertes Faltengewand, hat muskulöse Beine und eine erhobene rechte Hand; links von ihr liegt eine Dolchscheide, auf dem Kopf vermutlich ein Helm.
Das Relief wurde 1985 von Shmuel Beer bei einer archäologischen Begehung der Höhlen an der Klippe des Nahal Kziv entdeckt. Sein Standort blieb mehrere Jahre geheim, bis ein Weg dorthin markiert wurde; 1992 ließ die Israelische Altertumsbehörde eine Kopie anfertigen. Keramik aus der nahen Tempelhöhle datiert die Ritzung in die hellenistische Zeit; ähnliche Reliefs sind aus dem Libanon und Syrien bekannt, sonst nicht aus Israel.
Die Figur ist im hellenistischen Stil gearbeitet, doch vergleichbare Reliefs fand man im Libanon und in Syrien, sonst nirgends in Israel. Ihr hebräischer Name Ha'ish Shebakir bedeutet schlicht „der Mann in der Wand“. Man erreicht sie über einen markierten Pfad oberhalb des Nahal Kziv, rund zwei Kilometer westlich von Abirim.
Das Relief befindet sich etwa 3 m rechts vom Eingang der Tempelhöhle (Al-Jalila-Höhle), am steilen Nordhang über dem Nahal Kziv, rund 2 km westlich von Abirim. Ein markierter Weg führt dorthin, angelegt vom Wegeausschuss, nachdem der Ort öffentlich wurde. Die Figur ist etwa 1,5 m hoch; man muss also zur Felswand hinaufschauen und nicht auf Augenhöhe suchen.
Die Relief wurde 1985 von Shmuel Beer bei einer archäologischen Begehung der Felswände des Nahal Kziv entdeckt. Ihr Standort blieb mehrere Jahre geheim, bis ein markierter Weg angelegt wurde; 1992 ließ die Israelische Altertumsbehörde eine Kopie anfertigen.
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