מערת הנמרים, Natürliche Höhle in Judäa, Westjordanland
Diese Höhle durchdringt die Kalksteinformationen über fast 170 Meter in die Tiefe und verfügt über mehrere Eingänge an der Nordseite eines Canyons. Im Inneren finden sich verschiedene Kammern mit Bodenschichten, die Überreste von Aktivitäten früherer Bewohner enthalten.
Die Höhle wurde erst 1985 durch Zufall entdeckt, nachdem ein Hirte die Spur eines großen Raubtieres verfolgt hatte. Wissenschaftliche Untersuchungen später zeigten, dass Menschen hier über tausende von Jahren verschiedene Phasen der Besiedlung erlebten.
Die Höhle verdankt ihren Namen einem Leoparden, dem ein Hirte aus Ein Samia 1985 folgte, nachdem er Ziegen seiner Herde gerissen hatte; am Eingang fanden sich zwei Spuren, wohl eines Männchens und eines Weibchens. Funde von der Mittelbronzezeit bis zur mamlukischen Epoche belegen eine Nutzung als Versteck statt als Wohnstätte, unter anderem durch Flüchtlinge der jüdischen Aufstände der späten Perserzeit, der hellenistischen und der römischen Zeit.
Der Zugang erfordert vorherige Genehmigung und Absprache mit lokalen Behörden, da sich der Ort in einem Gebiet mit Zugangsbestimmungen befindet. Besucher sollten angemessene Ausrüstung und eine geführte Tour in Betracht ziehen, um sicher in die Kammern zu gelangen.
Während der Ausgrabungen fanden Archäologen eine ungewöhnliche Vielfalt an Steinklingen, Keramikscherben und anderen Objekten, die Menschen von der Mittleren Bronzezeit bis zur Mamluk-Ära dort hinterlassen hatten. Diese Schichten zeigen, dass verschiedene Generationen den gleichen Ort über Jahrtausende hinweg immer wieder aufsuchten.
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