Hyderabad, Landeshauptstadt in Telangana, Indien
Hyderabad ist die Hauptstadt des Bundesstaates Telangana im südlichen Indien und verteilt sich über mehrere Bezirke mit Moscheen, Tempeln und alten Basaren zwischen modernen Gebäuden und breiten Straßen. Viele Viertel haben ihren eigenen Charakter, manche ruhiger mit Wohnblöcken, andere voller Geschäfte und Essensstände, die bis spät in die Nacht geöffnet bleiben.
Muhammad Quli Qutb Shah gründete die Stadt 1591 als Hauptstadt seiner Dynastie, später kam sie unter Mogulherrschaft. Im 18. Jahrhundert regierten hier die Nizams und machten sie zu einem der wohlhabendsten Fürstenstaaten Indiens bis zur Unabhängigkeit 1947.
Muslimische und hinduistische Gemeinschaften leben seit Jahrhunderten nebeneinander, und ihre Feste sowie Gebetszeiten prägen noch heute den Tagesablauf vieler Viertel. Märkte arbeiten wie seit Generationen, Händler verkaufen Gewürze, Schmuck und handgewebte Stoffe an Einheimische und Reisende gleichermaßen.
Der internationale Flughafen liegt etwa 25 Kilometer außerhalb der Stadt und empfängt Besucher aus vielen Ländern, während das Metronetz mehrere Teile des Ballungsraums verbindet. Taxis und Auto-Rikschas sind überall verfügbar, dichter Verkehr bedeutet jedoch längere Fahrzeiten zu Stoßzeiten.
Bis 2024 diente sie offiziell gleichzeitig als Hauptstadt zweier Bundesstaaten, Telangana und Andhra Pradesh, wobei getrennte Verwaltungen in derselben Stadt arbeiteten. Sie zählt außerdem zu den größten Filmproduktionszentren Indiens und produziert jährlich Hunderte Filme in verschiedenen Sprachen.
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