Salem, Industriestadt in Tamil Nadu, Indien
Salem ist eine Stadt im Distrikt Salem in Tamil Nadu und liegt am Ufer des Thirumanimutharu Flusses umgeben von Bergen und mineralreichen Formationen. Die Gemeinde verteilt sich über ein weites Areal mit Wohnvierteln Fabrikgeländen und landwirtschaftlichen Flächen zwischen den Hügeln.
Archäologische Funde belegen dass die Gegend seit dem dritten Jahrhundert vor unserer Zeit mit römischen Händlern in Verbindung stand und Münzen aus jener Epoche ans Licht kamen. Die Region gehörte später zum Kongu Nadu Königreich bevor sie unter britische Verwaltung geriet.
Der Name Salem leitet sich vom tamilischen Wort für Frieden ab und verbindet sich heute mit dem Handel lokaler Textilien und Stahlwaren auf den Märkten der Stadt. Händler verkaufen Mangos und Kurkuma aus der Region während religiöse Feste regelmäßig Tausende zum Kottai Mariamman Tempel führen.
Die Hauptbahnstation verbindet die Stadt mit anderen Teilen des Landes und liegt zentral für Reisende die ankommen oder weiterfahren. Lokale Busse fahren durch die Stadtviertel und verbinden Wohngebiete mit den Geschäftszentren und Tempeln am Stadtrand.
Die örtliche Stahlproduktion verarbeitet Eisenerz aus den nahegelegenen Kanchamalai Hügeln und stellt spezialisierte Bleche her die in andere Regionen exportiert werden. Besucher bemerken oft die gelben Mineralflecken an den Berghängen rund um die Stadt die auf Ablagerungen hinweisen.
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