Coimbatore, Verwaltungsbezirk in Tamil Nadu, Indien
Coimbatore ist ein Verwaltungsgebiet im Bundesstaat Tamil Nadu im Süden Indiens, das sich von den Ebenen bis zu den Bergen der Western Ghats erstreckt. Das Territorium umfasst mehrere städtische Zentren wie Pollachi und Mettupalayam, die sich über eine Fläche von mehr als siebentausendsechshundert Quadratkilometern verteilen.
Die britische Ostindien-Kompanie übernahm nach den Kriegen gegen Tipu Sultan im Jahr 1804 die Kontrolle über das Gebiet und richtete hier ein Verwaltungszentrum ein. Seitdem entwickelte sich die Region zu einem wichtigen wirtschaftlichen und industriellen Standort in Südindien.
Der Bezirk pflegt starke Textilfertigungstraditionen und erhielt die Anerkennung als Manchester Südindiens mit über 25.000 Industrieanlagen.
Der internationale Flughafen verbindet das Gebiet mit anderen Städten in Indien und erleichtert die Anreise für Besucher aus verschiedenen Teilen des Landes. Die Kommunalverwaltung koordiniert öffentliche Dienstleistungen über mehrere Verwaltungszonen hinweg, um die täglichen Bedürfnisse der Einwohner zu decken.
Die Tamil Nadu Agricultural University hat hier ihren Sitz und betreibt Forschung in Landwirtschaft und ländlicher Entwicklung. Die Region produziert auch spezielle Küchengeräte wie Nassmühlen, die eine geografische Herkunftsbezeichnung erhalten haben.
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