Ramanathapuram, Verwaltungsbezirk in Tamil Nadu, Indien
Ramanathapuram ist ein Verwaltungsbezirk im südlichen Tamil Nadu, der sich entlang der Küste erstreckt und kleine Fischerdörfer umfasst. Das flache Land besteht aus sandigen Böden mit Palmenwäldern und offenen Feldern, die bis zum Golf von Mannar reichen.
Unter britischer Herrschaft gehörte die Gegend zur Madras-Präsidentschaft und verwaltete die Küstenregion bis zur Unabhängigkeit. Nach 1947 wurde das Gebiet Teil des neuen Bundesstaates Tamil Nadu und erhielt seine heutige Struktur.
Die Fischer leben seit langem von den Meeresressourcen und sprechen Tamil als Hauptsprache in ihren Küstendörfern. Traditionelle Netze und Boote werden noch immer nach überlieferten Mustern gefertigt und im Hafen ausgebessert.
Busse fahren regelmäßig aus den größeren Städten der Region und bringen Reisende in die wichtigsten Ortschaften des Bezirks. Der Bahnhof Ramanathapuram liegt an einer Nebenlinie und wird von Regionalzügen aus Richtung Madurai angefahren.
In den flachen Gewässern vor der Küste wird noch heute nach Perlen getaucht, wobei die Fischer die gleichen Techniken wie ihre Vorfahren nutzen. Die Zuchtbecken im Golf von Mannar gelten als einer der wenigen Orte, an denen diese alte Praxis überlebt hat.
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