Satara, Verwaltungszentrum im Distrikt Satara, Indien
Satara liegt am Zusammenfluss von Krishna und Venna auf dem westlichen Dekkan-Plateau in etwa 742 Metern Höhe. Die Stadt breitet sich über sanfte Hügel aus, mit Wohnvierteln, die sich zu den Flussufern hinziehen, während der historische Kern enger bebaut ist.
Die Stadt wurde 1708 Hauptstadt des Marathenreiches, als Chattrapati Shahu nach seiner Zeit in Mogul-Gefangenschaft in die Festung einzog. Diese Rolle als Herrschaftssitz prägte das Stadtbild und die Bedeutung der umliegenden Befestigungen für mehrere Generationen.
Der Stadtname kommt von den sieben Bergfestungen, die das Tal umgeben und bis heute das Selbstverständnis der Region prägen. Einheimische wandern an Wochenenden oft zu diesen alten Wehranlagen, die Teil des Alltags und der Erinnerung geblieben sind.
Die Nationalstraße 48 verbindet die Stadt mit Pune, Sangli, Kolhapur und Solapur und ermöglicht regelmäßige Busverbindungen in die Region. Wer die umliegenden Berge besuchen möchte, sollte früh am Tag aufbrechen, da die Wege steil werden und nachmittags die Sonne stark brennt.
Im Jahr 2015 versammelte sich hier die größte Gruppe für einen Berglauf, die je dokumentiert wurde, mit über 2.600 Teilnehmern. Dieser Rekord brachte die Stadt ins Guinness-Buch und zeigte, wie stark die Berge im Alltag der Menschen verankert sind.
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