Vasco da Gama, Hafenstadt im Süd-Goa-Distrikt, Indien
Vasco da Gama liegt an der Mündung des Zuari-Flusses an der Westküste Indiens und bildet einen der wichtigsten Häfen des Landes. Zu dem Ort gehören der Hafen Mormugao und Wohnviertel, die sich entlang der Küste verteilen und direkt am Meer liegen.
Portugiesische Kolonisten gründeten die Siedlung im 16. Jahrhundert und bauten Ende des 19. Jahrhunderts den Hafen aus, der zu einem wichtigen Umschlagplatz für Eisenerz wurde. Die Kontrolle wechselte 1961, als Indien Goa annektierte und die neue Regierung die Hafenanlagen weiterentwickelte.
Die Stadt trägt den Namen des portugiesischen Seefahrers, der den Seeweg nach Indien eröffnete, und dieses maritime Erbe zeigt sich noch heute im Hafenalltag. Entlang der Straßen finden sich Kirchen und Wohnhäuser, deren Architektur die Zeit der Kolonialherrschaft widerspiegelt und die das Stadtbild bis heute prägen.
Der Bahnhof und der Flughafen Dabolim liegen in der Nähe und bieten Verbindungen in andere Teile Westindiens und darüber hinaus. Wer durch die Stadt läuft, findet kleine Läden und Märkte, in denen Einheimische einkaufen und sich versorgen.
Hier befindet sich das Nationale Zentrum für Antarktis- und Meeresforschung, das Indiens wissenschaftliche Programme am Südpol koordiniert. Forscher bereiten in den Laboren Proben aus antarktischen Gewässern auf und werten Daten aus, bevor sie zurück ins Feld reisen.
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