Krishnanagar, Verwaltungszentrum im Bezirk Nadia, Westbengalen, Indien
Krishnanagar ist der Verwaltungssitz des Distrikts Nadia im indischen Bundesstaat Westbengalen und liegt am südlichen Ufer des Flusses Jalangi. Die Siedlung erstreckt sich über mehrere Kilometer und umfasst sowohl dicht bebaute Wohnviertel als auch gewerbliche Bereiche entlang der Hauptstraßen.
Die Gemeindeverwaltung wurde 1864 eingerichtet, nachdem die Region mehrere Jahrzehnte unter der Herrschaft lokaler Fürstenfamilien gestanden hatte. Der Name ehrt Krishna Chandra Roy, der das Gebiet im 18. Jahrhundert regierte und den Ort zu einem regionalen Zentrum entwickelte.
Das Viertel Ghurni ist bekannt für handgefertigte Tonfiguren, die lokale Kunsthandwerker in kleinen Werkstätten formen und bemalen. Der Palastkomplex Rajbari beherbergt einen Durga-Tempel, in dem jedes Jahr während des Herbstfestes Gläubige zusammenkommen und Rituale durchführen.
Der Bahnhof Krishnanagar City Junction bietet regelmäßige Zugverbindungen nach Kolkata und in andere Städte der Region mit elektrischen Nahverkehrszügen. Besucher finden in der Innenstadt Geschäfte, Märkte und Restaurants, die vor allem vormittags und am frühen Abend gut besucht sind.
Die Stadt hat eine der höchsten Konzentrationen bengalischer Muttersprachler in der Region, was sich in der lokalen Literaturszene und den vielen Buchläden widerspiegelt. Viele Familien pflegen noch heute die Tradition, während des Monsuns hausgemachte Süßigkeiten zuzubereiten und mit Nachbarn zu teilen.
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