Asansol, Industriemetropole in Westbengalen, Indien
Asansol ist eine Großstadt in der Unterteilung Asansol Sadar in Westbengalen, die sich entlang des Damodar-Flusses erstreckt und mehrere Industrieviertel mit Fabriken, Wohnblöcken und weitläufigen Bahngleisen umfasst. Die Stadt verteilt sich über ein flaches Gelände, durchzogen von Nebenstraßen, die zu Kohlegruben und Stahlwerken führen, während die Hauptstraßen gesäumt sind von Geschäften, Tempeln und Marktständen.
Die Siedlung entstand im späten neunzehnten Jahrhundert rund um Kohlevorkommen und erhielt ihren Status als Stadtbezirk zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts. Der Ausbau der Eisenbahn und die Eröffnung von Stahlwerken verwandelten den Ort rasch in einen Knotenpunkt für Schwerindustrie und Güterverkehr.
Der Name leitet sich von einer lokalen Göttin namens Asan ab, deren Verehrung noch heute in mehreren kleinen Schreinen am Stadtrand sichtbar ist. Am Morgen sieht man Arbeiter und Familien, die auf dem Weg zu Fabriken oder Märkten an diesen heiligen Stellen kurz innehalten und Blumen niederlegen.
Der Hauptbahnhof liegt zentral und verbindet die Stadt mit Delhi, Mumbai und Kolkata durch regelmäßige Züge auf der Hauptstrecke Howrah-Delhi. Autorikschas und Busse fahren durch die Straßen, wobei frühe Morgenstunden weniger Verkehr und klarere Luft bieten.
Die Stadt beherbergt ein unterirdisches Netzwerk von Kohlestollen, die sich unter Wohnvierteln und Bahnlinien erstrecken und gelegentlich leichte Absenkungen im Boden verursachen. Einheimische kennen bestimmte Straßenabschnitte, die im Lauf der Jahre nachgebessert wurden, und meiden oft ältere Pfade, die auf ehemaligen Grubenfeldern verlaufen.
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