Kushalnagara, Siedlung in Indien
Kushalnagar ist eine Stadt im östlichen Teil des Kodagu-Distrikts im Bundesstaat Karnataka, gelegen zwischen bewaldeten Hügeln und in der Nähe des Flusses Cauvery. Die Stadtstruktur umfasst lokale Märkte, Unterkünfte, Cafés und buddhistische Klöster inmitten von Kaffeeplantagen und Flussufergebieten.
Die Stadt hieß ursprünglich Fraserpet, zu Ehren eines britischen Kolonialbeamten, bevor sie in Kushalnagar umbenannt wurde, was so viel bedeutet wie 'Stadt der Freude'. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde die Gegend zum Ziel tib etischer Flüchtlinge, die nach der chinesischen Machtübernahme in Tibet ihr Land verlassen mussten.
Kushalnagar ist bekannt für seinen Doppelcharakter: Auf den lokalen Märkten findet man Gewürze, Kaffee und Waren aus der Region Kodava, während wenige Schritte entfernt Gebetsfahnen und Mönche in weinroten Roben an buddhistische Klöster erinnern. Dieser Kontrast ist im Alltag der Stadt ganz natürlich und für Besucher sofort spürbar.
Die trockenere Zeit von Oktober bis März ist am angenehmsten für Besuche, da die Straßen leichter befahrbar sind und die Ausflüge in die umliegende Natur einfacher zu planen sind. Madikeri, Mysuru und Bengaluru sind per Bus gut erreichbar, und der Ort selbst lässt sich größtenteils zu Fuß oder mit Rikscha erkunden.
Das Namdroling-Kloster in der Nähe der Stadt ist eines der größten Zentren des tibetischen Buddhismus außerhalb Tibets und beherbergt vergoldete Statuen, die mehrere Meter hoch sind. Es wurde 1963 von einem einzigen Flüchtlingslehrer gegründet und hat sich im Laufe der Jahrzehnte zu einem Komplex mit Tempeln und einer Klosterschule entwickelt.
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