Abbey Falls, Wasserfall im Bezirk Kodagu, Karnataka, Indien
Abbey Falls ist ein Wasserfall im Bezirk Kodagu in Karnataka, Indien, etwa 8 Kilometer von der Stadt Madikeri entfernt. Das Wasser stürzt etwa 21 Meter über breite Felswände hinab und bildet dabei einen kräftigen Vorhang, der sich durch private Kaffeeplantagen schlängelt.
Der Wasserfall hieß zunächst Jessi Falls, benannt nach der Tochter eines britischen Offiziers, als die Gegend noch dichter Dschungel war. Später kaufte Neravanda B. Nanaiah das Land von der Regierung und machte daraus eine Kaffee- und Gewürzplantage, die den Wasserfall bis heute umgibt. Der Name Abbey Falls (auch Abbi oder Abbe Falls geschrieben) setzte sich für diesen Ort am Oberlauf der Kaveri durch.
Der Wasserfall hieß früher Jessi Falls, nach der Tochter eines britischen Offiziers, und der kannadische Name Abbe greift den Ausruf „abba“ auf, den Besucher beim Anblick ausstoßen. Das Land um den Fall gehörte Neravanda B. Nanaiah, der es dem Staat abkaufte und in die Kaffee- und Gewürzplantage umwandelte, die den Fall bis heute umgibt.
Der Wasserfall liegt 7–8 km von Madikeri entfernt; von dort nehmen Sie etwa 5 km ein lokales privates Fahrzeug und gehen dann rund 500 m durch eine Kaffeeplantage. Die Wasserführung ist nach dem Monsun am stärksten, wenn das Wasser aus einer Höhe von 107 Fuß fällt. Im Sommer trocknet der Wasserfall aus und verliert seine Schau, daher ist die Monsunzeit die geeignete Zeit für einen Besuch.
Der Wasserfall liegt auf privatem Grund der Familie Neravanda; die kannadasprachige Quelle nennt Neravanda Indira als Eigentümerin des Grundstücks, auf dem das Wasser herabstürzt. Gespeist wird er vom Oberlauf des Flusses Kaveri, und während des Monsuns ist sein Tosen etwa einen halben Kilometer weit zu hören. Im Sommer trocknet der Zufluss aus und der Fall verliert sein Aussehen.
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