Itimad-ud-Daula-Mausoleum, Mogul-Mausoleum in Agra, Indien.
Das Grabmal des I'timād-ud-Daulah ist ein Mogulmausoleum in Agra in Indien. Die Fassaden aus weißem Marmor tragen Verzierungen mit Halbedelsteinen, die Zypressen und geometrische Muster darstellen.
Das Grabmal entstand zwischen 1622 und 1628 auf Wunsch von Nur Jahan, der Ehefrau von Kaiser Jahangir, für ihren Vater Mirza Ghiyas Beg. Dieser Bau leitete den Übergang von roter Sandsteinarchitektur zu weißem Marmor in der Mogulzeit ein.
Die Anlage zeigt persische Gestaltungsgrundsätze mit einem Charbagh-Garten, der durch Wasserkanäle in vier Teile gegliedert ist und die Flüsse des Paradieses nachbildet. Diese geometrische Aufteilung folgt einer religiös geprägten Vorstellung von Ordnung und Schönheit, die im Mogulreich weit verbreitet war.
Das Denkmal ist von Freitag bis Donnerstag zwischen 8:00 Uhr und Mitternacht geöffnet, und Besucher müssen ihre Schuhe ausziehen, bevor sie die Haupthalle betreten. Die beste Tageszeit für einen Besuch liegt am frühen Morgen oder späten Nachmittag, wenn das Licht die Marmordetails weicher hervorhebt.
In der zentralen Halle stehen die Kenotaphe von Mirza Ghiyas Beg und seiner Frau, während Gräber weiterer Familienmitglieder in den Seitenkammern liegen. Die echten Gräber befinden sich tiefer in einer Krypta unter dem Fußboden, entsprechend der islamischen Tradition.
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