Kollam, Alte Hafenstadt in Kerala, Indien
Kollam ist eine große Küstenstadt im Bundesstaat Kerala an der Südwestküste Indiens und erstreckt sich entlang des Ashtamudi-Sees. Der See verzweigt sich in acht Arme, die das Stadtbild prägen und Wohnviertel mit Handels- und Industriegebieten verbinden.
Im 9. Jahrhundert war der Ort ein wichtiger Hafen für den Handel mit China und dem Nahen Osten. Portugiesische und niederländische Kaufleute kamen später und bauten Niederlassungen am Ufer des Sees.
Die Bewohner nutzen die vielen Wasserstraßen für den täglichen Transport und bewegen sich mit kleinen Booten zwischen den Stadtteilen. Fischer bringen ihren Fang direkt an die Ufer, wo sich Märkte spontan bilden und die lokale Küche prägen.
Das Straßennetz ist kompakt und die meisten Orte lassen sich zu Fuß oder mit Autorikschas erreichen. In den frühen Morgenstunden herrscht auf den Wasserstraßen reger Verkehr, während die Hitze am Nachmittag das Tempo verlangsamt.
Alte chinesische Angelnetze aus Bambus und Seil stehen noch heute im flachen Wasser und werden von Hand betrieben. Die Fischer lassen sie langsam ins Wasser sinken und heben sie mit Fischen gefüllt wieder an die Oberfläche.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.