Nagamangala, Tempelstadt im Distrikt Mandya, Karnataka, Indien
Nagamangala ist eine Stadt in Karnataka auf einer Höhe von etwa 772 Metern und erstreckt sich über ein überschaubares Gebiet mit klarer Verbindung zu den Highways NH-150A und SH-85. Die Struktur ist durch Tempel geprägt und von Wohngebäuden durchzogen, die sich um diese religiösen Zentren ordnen.
Eine Legende führt den Ortsnamen auf einen Mann des Lohita-Clans zurück, der von einem Termitenhügel mit einer Gottheit darin träumte und eine Kobra darum kreisen sah – daraus Nagamandala, später Nagamangala. Hier fand man eine Inschrift aus der Ganga-Zeit; 1135 ließ Königin Bommaladevi, Gemahlin Vishnuvardhanas, das Agrahara instand setzen. Die Lohita-Häuptlinge herrschten bis ins 17. Jahrhundert; Jaiyida Nayaka erbaute um 1270 die innere Festung, 1630 ging der Ort an die Odeyars.
Der Name der Stadt soll von nagamandala stammen, nach einer Schlange, die im Traum um die Gottheit kreiste. Messingarbeiten und die Herstellung von Bronzebildern sind lokale Spezialitäten, und jeden Freitag findet ein Wochenmarkt statt. Der Tempelteich nahe der Stadt, etwa 18 m im Durchmesser und 0,9 m tief, wurde von Jagadevaraya für Wasserspiele erbaut, mit einem Pavillon in seiner Mitte.
Die Erreichbarkeit erfolgt hauptsächlich über Straßenverkehr, wobei der nächste Bahnhof in B.G. Nagar etwa 17 Kilometer entfernt liegt. Besucher sollten sich auf Fahrten mit Bussen oder privaten Fahrzeugen vorbereiten, da die Bahn nicht direkt erreichbar ist.
Der Name der Stadt soll von einem Traum herrühren, in dem ein Mann der Lohita-Dynastie eine Schlange um einen Termitenhügel mit einer Gottheit gewunden sah; der Ort hieß zunächst Nagamandala, später Nagamangala. Vor dem Saumyakeshava-Tempel steht eine 16,8 Meter hohe Garuda-Säule.
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