Mokokchung, Siedlung in Indien
Mokokchung ist eine Stadt im Nordosten Indiens und der Hauptort des gleichnamigen Distrikts im Bundesstaat Nagaland. Sie liegt in den Hügeln auf rund 1.325 Metern Höhe und ist von bewaldeten Bergen umgeben, die das Stadtbild prägen.
Im 19. Jahrhundert errichteten die Briten in der Region militärische Außenposten und legten damit den Grundstein für die heutige Stadt. Die Siedlung entwickelte sich zu einem wichtigen Verwaltungszentrum, das die Eingliederung der Region in den indischen Bundesstaat Nagaland im Jahr 1963 begleitete.
Mokokchung ist das Zentrum der Ao-Naga-Gemeinschaft, und der Ao-Dialekt ist neben Englisch die am häufigsten gehörte Sprache im Alltag. In der ganzen Stadt stehen Kirchen verschiedener christlicher Konfessionen, und der Sonntag ist ein stiller Tag, an dem das öffentliche Leben fast vollständig zum Erliegen kommt.
Die Stadt lässt sich trotz der gewundenen Straßen gut zu Fuß erkunden, und lokale Busse verbinden die wichtigsten Straßen. Am Sonntag sind die meisten Geschäfte, Restaurants und Taxis nicht verfügbar, was bei der Planung berücksichtigt werden sollte.
Der Name Mokokchung bedeutet in der lokalen Sprache so viel wie 'Aufbruch' oder 'Widerstand' und erinnert an die frühe Wanderung der Ao, die ihre Heimat verließen, um sich anderswo niederzulassen. Diese Bedeutung macht den Ortsnamen selbst zu einem Zeugnis der Geschichte des Volkes.
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