Mundgod, Siedlung in Indien
Mundgod ist eine Kleinstadt im Distrikt Uttara Kannada im Bundesstaat Karnataka, im Westen Indiens. Sie liegt in einer hügeligen, bewaldeten Landschaft am Rande der Westghats und ist umgeben von Feldern und ländlichen Straßen.
Mundgod war jahrhundertelang ein kleines Landwirtschaftsdorf, das von lokalen Gemeinschaften bewohnt wurde. Nach 1959 siedelten sich tibetische Flüchtlinge in der Gegend an und prägten den Ort grundlegend.
Mundgod ist vor allem für seine tibetischen Flüchtlingssiedlungen bekannt, die dem Ort ein ungewöhnliches Gepräge geben. Besucher finden hier buddhistische Klöster, tibetische Restaurants und Gebetsfahnen, die man in einer indischen Kleinstadt sonst kaum antrifft.
Mundgod ist am einfachsten mit einem privaten Fahrzeug oder lokalen Bussen erreichbar, da die Straßen schmal und stellenweise holprig sind. Da die Einrichtungen vor Ort begrenzt sind, empfiehlt es sich, Wasser und Verpflegung mitzubringen.
Die tibetischen Siedlungen rund um Mundgod, bekannt als Mini-Tibet, gehören zu den größten tibetischen Gemeinden außerhalb Tibets. Dort leben mehrere tausend Tibeterinnen und Tibeter in einer Gemeinschaft, die ihre eigene Sprache, Küche und Klosterkultur bewahrt hat.
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