Kupwara, Verwaltungsbezirk im Kaschmirtal, Indien.
Der Kupwara-Bezirk liegt in Kaschmir zwischen den Bergketten Pir Panjal und Shams Bari und wird zu etwa drei Vierteln von Nadelwäldern bedeckt. Das Gelände ist hügelig und grün, mit vielen Bächen und einem Klima, das den Wald nährt und Wiesen entstehen lässt.
Das Gebiet wurde 1979 als eigenständiger Bezirk gegründet, nachdem es sich vom Bezirk Baramulla abgetrennt hatte. Diese Verwaltungsänderung folgte dem Bedarf der Region nach lokaler Verwaltung und besserer Verteilung der Dienste im Kaschmir-Tal.
Die Bewohner sprechen hauptsächlich Kashmirisch und pflegen traditionelle Handwerkstechniken wie Weberei und Holzschnitzerei, die man in den Dörfern und auf lokalen Märkten sehen kann. Diese handwerklichen Arbeiten prägen das Aussehen der Häuser und Geschäfte und sind Teil des alltäglichen Lebens in der Region.
Das Gebiet ist über die Nationalstraße 701 mit Srinagar verbunden und der nächste größere Flughafen liegt etwa 87 Kilometer entfernt. Wer die Region besucht, sollte mit kurvenreichen Bergstraßen rechnen und genügend Zeit für die Anfahrt einplanen.
Die Region ist berühmt für den Anbau von Walnüssen und produziert jährlich etwa 50.000 Tonnen dieser Nüsse. Diese große Ernte macht das Gebiet zum größten Walnuss-Lieferanten in der Kaschmir-Region und prägt die lokale Wirtschaft.
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