Mandav, Siedlung in Indien
Mandav ist eine kleine Stadt auf einem Hügel im Distrikt Dhar, gelegen auf der Vindhya-Kette auf über 600 Metern Höhe. Die Stadt hat enge, gewundene Gassen mit Steinhäusern und ein altes Fort auf dem Gipfel, von dem aus man flache Ebenen bis zum Horizont sehen kann.
Die Stadt wurde bereits in der Zeit der Paramara-Könige im 10. und 11. Jahrhundert zu einem wichtigen Zentrum mit starker Festung. Im Jahr 1305 übernahmen muslimische Herrscher die Kontrolle, und Hoshang Shah machte es später zur Hauptstadt und fügte Marmorstrukturen hinzu, bevor es durch Machtverlagerungen zu einem historischen Ort wurde.
Der Ort trägt seinen Namen von "Mandapa", was "Halle" oder "Tempel" bedeutet. Die engen, gewundenen Gassen zeigen heute noch, wie Menschen hier lebten, mit einfachen Steinhäusern und stillen Ecken, wo lokale Handwerker und Läden das alltägliche Leben prägen.
Erkunden Sie die Ruinen am besten zu Fuß in den frühen Morgen- oder späten Nachmittagsstunden, wenn das Licht weich ist und es angenehmer zu gehen ist. Es gibt lokale Busse, Taxis und Mietautos vom nahen Indore aus, das etwa 100 Kilometer entfernt liegt und über gute Straßen erreichbar ist.
Das Grab von Hoshang Shah war das erste Denkmal in Indien aus weißem Marmor und diente als Vorbild für spätere berühmte Strukturen wie das Taj Mahal. Das Jahaz Mahal, das "Schiffpalast", ist zwischen zwei Seen erbaut und sieht aus wie ein Schiff, das auf dem Wasser schwimmt.
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