Jama Masjid, Moschee nahe der Bhadra Fort, Ahmedabad, Indien
Die Jama Masjid ist eine Moschee mit Indo-islamischer Architektur, die sich neben dem Bhadra Fort befindet. Das rechteckige Gebäude wird von 260 Säulen gestützt und verfügt über 15 Kuppeln, drei Eingänge und einen zentralen Hof mit Wasserbecken für rituelle Waschungen.
Der Sultan Ahmed Shah I. beauftragte den Bau dieser Moschee 1411, die 1424 fertiggestellt wurde. Das Gebäude war damals die größte Moschee auf dem indischen Subkontinent.
Die Moschee zeigt eine Mischung aus islamischen und lokalen architektonischen Traditionen, die sich in den verzierten Säulen und feinen Details widerspiegelt. Diese Verschmelzung ist typisch für den Baustil dieser Region und Zeit.
Besucher können die Moschee von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang besichtigen, müssen aber vor dem Betreten die Schuhe ausziehen und den Kopf bedecken. Gebetsräume sind getrennt nach Geschlecht, und es ist wichtig, sich respektvoll zu verhalten und beim Eintritt oder Durchgang durch Gebetszeiten rücksichtsvoll zu sein.
Die ursprünglichen Minarette waren als "bebende Minarette" bekannt, da sie bei Vibrationen schwankten und 1819 bei einem Erdbeben ihre oberen Teile verloren. Die Überreste dieser Minarette sind noch heute sichtbar und erinnern an dieses historische Ereignis.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.