Korzok Monastery, Buddhistisches Kloster in Karzok, Indien
Das Korzok-Kloster liegt auf 4.560 Metern am nordwestlichen Ufer des Tso-Moriri-Sees in der Ladakh-Region. Das Gebäude überblickt die weite Hochebene und beherbergt eine lebendige Gemeinschaft von Mönchen, die hier täglich ihre Praktiken ausüben.
Ein König einer nomadischen Linie schickte einen Gesandten nach Tibet, und der zurückkehrende Lama gründete vor etwa 300 Jahren das Kloster von Korzok, woraufhin die örtlichen Nomaden den Buddhismus annahmen. Das Kloster wurde im 19. Jahrhundert am rechten Ufer des Tsomoriri-Flusses neu errichtet; der alte Bau stand an einem sanften Hang. Es war Hauptsitz des Rupshu-Tals und lag bis 1947 an der zentralasiatischen Handelsroute, als die Herrschaft des letzten Königs Tsewang Yurgyal endete.
Das Kloster ist ein spirituelles Zentrum für die Nomadenhirten der Rupshu-Ebene, die hier zu Festivalszeiten zusammenkommen. Die Wandmalereien und rituellen Praktiken zeigen die Kontinuität des tibetischen Buddhismus in dieser abgelegenen Bergregion.
Der Besuch erfordert Genehmigungen, die in Leh zu beantragen sind, da sich das Kloster in einer eingeschränkten Zone befindet. Die Anfahrt dauert mehrere Tage durch bergiges Gelände, daher sollte man Zeit für die Anpassung an die Höhe einplanen.
Das jährliche Gu-stor-Festival lockt nomadische Hirten aus der Region an, die mehrtägige Maskentänze aufführen. Diese Darbietungen zeigen buddhistische Schutzgottheiten und verbinden spirituelle Traditionen mit der Gemeinschaft der Hirten.
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