Korzok Monastery, Buddhistisches Kloster in Karzok, Indien
Das Korzok-Kloster liegt auf 4.560 Metern am nordwestlichen Ufer des Tso-Moriri-Sees in der Ladakh-Region. Das Gebäude überblickt die weite Hochebene und beherbergt eine lebendige Gemeinschaft von Mönchen, die hier täglich ihre Praktiken ausüben.
Das Kloster wurde im 17. Jahrhundert gegründet und dient seit damals als wichtiges Zentrum für die Rupshu-Ebene. Seine lange Präsenz in dieser Gegend machte es zu einem stabilen Ankerpunkt für die lokale buddhistische Tradition.
Das Kloster ist ein spirituelles Zentrum für die Nomadenhirten der Rupshu-Ebene, die hier zu Festivalszeiten zusammenkommen. Die Wandmalereien und rituellen Praktiken zeigen die Kontinuität des tibetischen Buddhismus in dieser abgelegenen Bergregion.
Der Besuch erfordert Genehmigungen, die in Leh zu beantragen sind, da sich das Kloster in einer eingeschränkten Zone befindet. Die Anfahrt dauert mehrere Tage durch bergiges Gelände, daher sollte man Zeit für die Anpassung an die Höhe einplanen.
Das jährliche Gu-stor-Festival lockt nomadische Hirten aus der Region an, die mehrtägige Maskentänze aufführen. Diese Darbietungen zeigen buddhistische Schutzgottheiten und verbinden spirituelle Traditionen mit der Gemeinschaft der Hirten.
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